Gesamtansicht

Relativ schlicht und unspekatakulär stellt sich die Kirche von außen dar. Dies ist typisch für den volkstümlichen Bauernbarock, der versucht sich durch betonte Schlichtheit vom prunkvollen "katholischen" Barock derselben Zeit abzuheben.


Trotz des Parkplatzes, der in den 1960er Jahren - anstelle eines Wohnhauses - vor die Kirche gebaut wurde, und der vielbefahrenen Ortsstraße im alten Ortskern gibt die Kirche zur rechten Jahreszeit und Dank der liebevollen Bepflanzung der öffentlichen Grünflächen durch die Kommune Rosenfeld ein sehr idyllisches Bild (siehe Archiv-Foto):

Gründungs-Gedenkstein

 

Wie bei sakralen Gebäuden im 18. Jahrhundert nicht unüblich, erinnert ein Gedenkstein über dem Seiteneingang ans Jahr der Erbauung des Kirchenschiffs.

 

Auf dem Stein sind auch alle beteiligten kirchlichen und politischen Amts- & Würdenträger verewigt.

 

Foto: (c) H. Scheich

Kirchhof

 

Sehr schön gestaltet ist das ehemalige Friedhofstor, das als solches noch durch die Inschrift "Selig sind die Todten die in dem Herrn sterben" (Off. 14,13) zu erkennen ist und heute als Tor zum Seiteneingang dient.

Das 1991 generalsanierte Tor fügt sich schön in die denkmalgeschützte Natursteinmauer, die das gesamte Kirchenareal umgibt.

 

In den rechten Torpfeiler ist auch hier ein Gründungs-Gedenkstein eingearbeitet, der an die zuständigen Amts- & Würdenträger erinnert, die 1747 bei der Erstellung zuständig waren.

 

Foto: (c) Wolfgang Weber, Reithofer Balingen

Foto: (c) H. Scheich

 

Der idyllische Kirchhof, der bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Friedhof diente, ist sehr großzügig bemessen, bezogen auf die damalige Ortsgröße. Evtl. steckte, wie beim Kirchenschiff, auch hier die Idee dahinter, dass dieser evtl. auch die Brittheimer Bürger/innen fassen sollte. 

 

Inzwischen wurde in der Mitte des Kirchhofs ein Kastanienbaum gepflanzt und der Zugang zum Kirchhof barrierfrei augebaut.